Nicht-Silizium-Materialien der Mikrosystemtechnik - NEW!

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Objectifs du cours

In Zusammenarbeit mit der EMPA.
Die üblichen FSRM-Rabatte werden für diesen Kurs nicht gewährt.


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Polymere, Metalle und technische Keramiken gewinnen neben Silikon und gängigen Halbleitern mehr und mehr Bedeutung bei der Realisierung neuer Mikrokomponenten und Mikrosysteme.

Diese Materialklassen bieten auf Grund ihrer vielfältigen physikalischen Eigenschaften neue Anwendungsmöglichkeiten, u.a. in rauen Umgebungsbedingungen, wie hohen Temperaturen oder aggressiven Flüssigkeiten.

Der Kurs behandelt die physikalischen Eigenschaften der wichtigsten Polymere, Metalle sowie Keramiken, die für die Mikrosystemtechnologien von besonderer Relevanz sind.

Zusätzlich werden verschiedene Formgebungs- und Replikationsmethoden wie Galvanisierung und Spritzgiessen vorgestellt, ebenso verwandte und etablierte Techniken wie Pulver-Spritzgiessen und Foliengiessen.

Zahlreiche Beispiele aus den Bereichen Mikrooptik, Mikrofluidik, Mikroreaktionstechnologie u.a. veranschaulichen das Anwendungspotenzial der Nicht-Silizium-Materialien in der Mikrosystemtechnik.

Public cible

 

Der Kurs richtet sich an technische Führungskräfte, F&E-Ingenieure und Produktionsspezialisten, die neuen Herausforderungen in der Produktentwicklung und bei Fertigungstechnologien gegenüberstehen.

Contenu

Enseignants

Prof. Dr.-Ing. Thomas Hanemann ist derzeit Abteilungsleiter am Institut für Angewandte Materialien am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Deutschland, und hält gleichzeitig eine Professur am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg. Herr Hanemann beendete sein Studium der Chemie 1987 an der TU Darmstadt (TUD) mit einer Diplomarbeit in organischer Chemie. Im Jahr 1993 promovierte er am Institut für Physikalische Chemie an der TUD auf dem Themengebiet der Entwicklung neuer Materialien mit flüssigkristallinen bzw. nichtlinear optischen Eigenschaften, letztere speziell in Polymeren. Seine Forschungsaktivitäten setzte er in den Jahren 1994/1995 als Postdoc am IBM Almaden Research Center in San Jose im Bereich der Polymere mit nichtlinear optischen Eigenschaften fort. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT, (damals Forschungszentrum Karlsruhe). Inhaltlich beschäftigt sich Thomas Hanemann mit der Entwicklung neuer Materialien, speziell Polymeren mit maßgeschneiderten physikalischen Eigenschaften sowie deren Mikrostrukturierung bzw. Formgebung über so unterschiedliche Verfahren, wie Reaktionsgießen, Spritzgießen, aber auch InkJet-Printing und 3D-Druck. Seit wenigen Jahren ist ein neuer thematischer Schwerpunkt die Entwicklung neuer und sicherer Elektrolyte für Lithium-Ionen-Batterien. 2005 habilitierte sich Herr Hanemann an der Universität Freiburg, seit 2011 hält er neben seiner Tätigkeit am KIT im Rahmen einer strategischen Kooperation die Professur für Werkstoffprozesstechnik am IMTEK.

Informations et inscription

Date et Lieu (jj.mm.aaaa)
Durée

1 Tag

Coût

CHF 690.00

Langue du cours

Allemand

Enseignants
ProfId:860
Thomas Hanemann















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